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Intelligente Pysiotherapie 1

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Definition
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1 Massage – Therapien

Manuelle, mechanische Anwendung der Massagegrundgriffe Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen (Erschütterungen) und Vibrationen sowie deren Kombination und Variationen.

Therapeutische Wirkung:

  • Lösung von Adhäsionen in Gleit- und Schiebegeweben zwischen Haut, Unterhaut,
    Muskel und Bindegewebe

  • Abtransport schmerzerzeugender Substanzen, Anregung des Muskelstoffwechsels

  • Einwirkung auf das Gefäßsystem

  • Wirkung auf Proprio- und Mechanorezeptoren und Normalisierung des Muskeltonus

  • Schmerzhemmung

Manuelle Lymphdrainage (eines Körperabschnittes, Teilbehandlung)

Spezielle Massagetechnik nach Dr. Vodder, je nach Indikationsstellung mit Kompressionsbandagierung.
In systematischer Anordnung und rhythmischer Folge sowie pumpender Druckänderung werden Drehgriffe, Schöpfgriffe, Pumpgriffe, sowie stehende Kreise und Spezialgriffe zur Abflussförderung der interstitiellen Flüssigkeit über das Lymph- und Venengefäßsystem sowie die Gewebespalten mit dem Ziel der Entödematisierung, der Beeinflussung des Flüssigkeitshaushaltes der Gewebe, der Anregung der Lymphmotorik, der vegetativen Beeinflussung durch vermehrten Parasympathikotonus sowie der Förderung immunologischer Vorgänge angewandt.

Neben den unterschiedlichsten Schweregraden sekundärer und primärer Lymphödeme zählen Ödeme an den Extremitäten zu den hauptsächlichsten Indikatoren. Die Behandlung der Sudeck´schen Dystrophie, sowie von posttraumatischen und postoperativen Schwellungszuständen und anderen mechanisch, organisch oder funktionell bedingten Ödemen zählen zum Indikationsspektrum dieser Leistung. Lymphödeme der Extremitäten machen im Anschluss an die manuelle Lymphdrainage spezielle Bandagierungen ggf. mit aktiver Bewegungstherapie zur Sicherung des Behandlungserfolges notwendig (komplexe physikalische Entstauungstherapie). Der Einsatz von Geräten (z.B. Lymphomat) ist kein Ersatz für die manuelle Lymphdrainage.

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